Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Winzergenossenschaften
(Stand: 21.07.2016)
Der Deutsche Raiffeisenverband e.V. empfiehlt seinen Mitgliedern die nachstehenden
Allgemeinen Geschäftsbedingungen unverbindlich zur Verwendung im Geschäftsverkehr
mit ihren Lieferanten/Abnehmern. Den Adressaten steht es frei, der Empfehlung zu folgen
oder andere Allgemeine Geschäftsbedingungen zu verwenden.
1. Geltungsbereich und Änderung dieser Geschäftsbedingungen
1.1 Für alle Lieferungen der Genossenschaft, an Käufer (Unternehmer und Verbraucher), auch
solche aus zukünftigen Geschäftsabschlüssen, sind - falls keine abweichenden
Sonderbedingungen vereinbart worden sind, z. B. bei Mitwirkung eines
Weinkommissionärs, - die nachstehenden Bedingungen maßgebend, sowie die
Lieferungs- und Zahlungsbedingungen. Die Unwirksamkeit einzelner Bedingungen berührt
die Gültigkeit der übrigen nicht. Das Gleiche gilt, wenn einzelne Bedingungen nicht
Vertragsbestandteil werden.
1.2 Änderungen dieser Geschäftsbedingungen werden dem Vertragspartner in Textform
bekannt gegeben. Sie gelten als genehmigt, wenn der Vertragspartner nicht in Textform
Widerspruch erhebt. Auf diese Folge wird ihn die Genossenschaft bei der Bekanntgabe
besonders hinweisen. Der Vertragspartner muss den Widerspruch innerhalb von 6 Wochen
nach Bekanntgabe der Änderungen an die Genossenschaft absenden.
2. Vertragsabschluss
2.1 Das Angebot ist freibleibend. Es richtet sich an die von der Genossenschaft festgelegten
Abnehmergruppen. Mit Erscheinen einer neuen Preisliste verlieren vorangegangene
Preislisten ihre Gültigkeit.
2.2 Wenn Verträge mit Unternehmern vorbehaltlich schriftlicher oder fernschriftlicher
Bestätigung abgeschlossen werden, ist der Inhalt des Bestätigungsschreibens der
Genossenschaft maßgebend, sofern der Empfänger nicht unverzüglich widerspricht.

3. Lieferungs- und Zahlungsbedingungen
einschließlich der Informationen bei Fernabsatzgeschäften und bei Geschäften im elektronischen Geschäftsverkehr.

Sie schließen Ihre Verträge über unsere Produkte ab mit:

Winzergenossenschaft Loreley Bornich eG
Winzerweg 1,56348 Bornich
Deutschland
Telefon: +49 6771 2142, Telefax: +49 6771 80 27 30
E-Mail: info@winzergenossenschaft-bornich.de
http://www.winzergenossenschaft-bornich.de

Genossenschaftsregister: Amtsgericht Koblenz GnR 356
Vertretungsberechtigter: Arnold Sopp, Vorstandsvorsitzender; Günter Zimmermann, stellv. Vorsitzender
3.2. Eigenschaften der Ware
Die Beschaffenheit unserer Produkte entnehmen Sie bitte den vorstehenden Produktbeschreibungen.

3.3. Zustandekommen des Vertrages, Liefervorbehalte, Gültigkeitsdauer der Angebote
Der Vertrag kommt mit Auftragsbestätigung oder Übersendung der Ware durch uns zustande.

Die Genossenschaft ist berechtigt, die vertragliche Leistung in Teillieferungen zu erbringen, wenn dies für den Käufer zumutbar ist. Ist die Lieferung auf Abruf vereinbart, so hat der Käufer innerhalb angemessener Frist abzurufen.

Die Lieferung erfolgt so lange der Vorrat reicht. Sollte ein Jahrgang ausverkauft sein, behalten wir uns vor, einen Folgejahrgang zu liefern.

Mit Erscheinen einer neuen Preisliste verlieren alle vorangegangenen Preislisten ihre Gültigkeit.

3.3a. Informationen bei Verträgen im elektronischen Geschäftsverkehr
Nachfolgend zeigen wir Ihnen die einzelnen Schritte auf, mit denen Sie Ihre Bestellung in deutscher Sprache verbindlich an uns abgeben können:

Sie wählen anhand der Produktbeschreibung den von Ihnen gewünschten Artikel aus und legen ihn in den Warenkorb.

Die Genossenschaft ist berechtigt, die vertragliche Leistung in Teillieferungen zu erbringen, wenn dies für den Käufer zumutbar ist. Ist die Lieferung auf Abruf vereinbart, so hat der Käufer innerhalb angemessener Frist abzurufen.

Die Lieferung erfolgt so lange der Vorrat reicht. Sollte ein Jahrgang ausverkauft sein, behalten wir uns vor, einen Folgejahrgang zu liefern.

Sie beenden Ihre Auswahl durch Betätigung des Buttons "Zur Kasse".

Im Rahmen des Zahlungsvorganges geben Sie Ihren Namen, Ihre Lieferadresse und Ihre E-Mail-Adresse an, wählen die gewünschte Zahlungsart aus und geben die notwendigen
Angaben ein. (Zahlungsarten sind Vorauskasse oder Rechnung).

Über den Button "Weiter" wird Ihre komplette Bestellung noch einmal angezeigt. Sämtliche Angaben können dann noch einmal auf Richtigkeit überprüft und berichtigt werden.

Vor der Zahlungspflichtigen Bestellung müssen Sie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Lieferungs- und Zahlungsbedingungen akzeptieren.

Über den Button "Kaufen" wird die so überprüfte Bestellung dann endgültig an uns abgeschickt.

Sie erhalten zur Bestätigung eine E-Mail über den Eingang Ihrer Bestellung. Der Vertrag kommt mit Übersendung der Ware an Sie zustande.

Die Lieferungs- und Zahlungsbedingungen sowie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen stehen Ihnen als Pdf-Download zur Verfügung.

3.4. Preise, Liefer- und Versandkosten, Kosten für Fernkommunikationsmittel

Die Preise entnehmen Sie bitte unserer vorstehenden Produktbeschreibung. Sie verstehen sich einschließlich Umsatzsteuer.

Die Lieferung beträgt in der Regel 3-5 Arbeitstage nach Zugang der Bestellung.

Die Lieferung erfolgt, sofern nicht anders vereinbart, in 1 I- Flaschen bzw. in 0,75 I-Flaschen in Kartons mit sechs, zwölf, oder fünfzehn Flaschen mit Verpackung und Porto.

Sonderverpackungen erfolgen auf Wunsch des Käufers und gegen Berechnung der Mehrkosten.

Die Lieferung erfolgt ab 31,1 kg durch eine Spedition oder einen Paketdienst unserer Wahl.
Mehrkosten werden gesondert ausgegeben.


Der Versand erfolgt, abgestimmt auf die Bestellmenge, in 3er, 6er, 12er und 15er Kartons per Paketversand, ab 60 Flaschen versenden wir per Spedition in 6er Kartons.

Bei Bestellungen bis zu 15 Flaschen erfolgt der Versand unfrei wie folgt:
bei 6 bis 15 Flaschen, oder 18 Fl. =(bis 31kg) per Paketversand

0 – 2 kg = 4,50 Euro incl. Verp.
2,1kg – 11 kg = 9,40 Euro incl. Verp.
11,1kg – 21 kg = 11,40 Euro incl. Verp.
21,1kg – 31 kg = 12,90 Euro incl. Verp.

Für die Nutzung von Fernkommunikationsmitteln entstehen Kosten in Höhe des Tarifs Ihres Telekommunikationsanbieters. Eine Service-Hotline wird durch uns nicht angeboten.

3.5. Lieferung, Erfüllung, Zahlung
Wenn der Kunde Unternehmer ist, erfolgt die Lieferung auf Gefahr und Rechnung des Kunden. Wenn der Kunde Verbraucher ist, erfolgt die Lieferung auf Rechnung des Kunden. Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises bleibt die gelieferte Ware unser Eigentum.

Als Leergut werden nur Mehrwegflaschen bis zu der von der Genossenschaft gelieferten Menge zurückgenommen.

Die Zahlung hat, falls nicht anders vereinbart, ohne jeden Abzug unverzüglich nach Rechnungserhalt zu erfolgen.

Unsere Bankverbindung:
Raiffeisenbank Niederwallmenach
IBAN: DE81 5706 2675 0000 3057 10
BIC: GENODE51NWA

Wird der fällige Kaufpreis nach Mahnung nicht sofort bezahlt, so hat vom Tag des Eingangs der Mahnung der Verbraucher Verzugszinsen in Höhe von 5 %-Punkten, der Unternehmer Verzugszinsen in Höhe von 8 %-Punkten über dem jeweils gültigen Basiszinssatz zu zahlen.

Die Genossenschaft kann Vorauszahlungen, Teilvorauszahlungen oder Barzahlung bei Übergabe verlangen.


3.6. Gewährleistung
Sollten die von uns gelieferten Produkte offensichtliche Mängel aufweisen, wozu auch Transportschäden zählen, so reklamieren Sie bitte solche Fehler uns gegenüber sofort. Die Versäumung dieser Rüge hat allerdings für Ihre gesetzlichen Ansprüche, wenn Sie Verbraucher sind, keine Konsequenzen.

Für alle während der gesetzlichen Gewährleistungsfrist auftretenden Mängel der Kaufsache gelten nach Ihrer Wahl die gesetzlichen Ansprüche auf Nacherfüllung, auf Mangelbeseitigung/Neulieferung sowie - bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen - die weitergehenden Ansprüche auf Minderung oder Rücktritt sowie daneben auf Schadenersatz, einschließlich des Ersatzes des Schadens statt der Erfüllung sowie des Ersatzes Ihrer vergeblichen Aufwendungen. Die Genossenschaft haftet für Mängelansprüche gegenüber Unternehmen nur ein Jahr.

3.7. Einbeziehung von AGB
Allen Angeboten, Verträgen, Lieferungen und sonstigen Leistungen liegen ergänzend unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Winzergenossenschaften zugrunde. Sie können diese jederzeit bei uns anfordern oder auf unserer Homepage einsehen.

3.8. Wertersatzpflicht
Der Verbraucher hat im Falle der Ausübung seines Widerrufsrechts Wertersatz zu leisten, soweit der Wertverlust auf einen Umgang mit den Waren zurückzuführen ist, der zur Prüfung der Beschaffenheit, der Eigenschaften und der Funktionsweise der Waren nicht notwendig war.






3.9. Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Winzergenossenschaft Loreley Bornich eG
Winzerweg 1, 56348 Bornich, Telefon: 06771-2142, Fax: 06771-802730, info@winzergenossenschaft-bornich.de
mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.

Ende der Widerrufsbelehrung


3.10. Hinweis zum Jugendschutz
Gemäß dem Jugendschutzgesetz geben wir keinen Wein an Jugendliche unter 16 Jahren ab. Branntweine werden nicht an Jugendliche unter 18 Jahren abgeben. Der Käufer bestätigt mit Abgabe der Bestellung, dass er das erforderliche Lebensalter nach dem Jugendschutzgesetz aufweist.

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3.11 Die Genossenschaft ist berechtigt, die vertragliche Leistung in Teillieferungen zu erbringen,
wenn dies für den Käufer zumutbar ist. Ist die Lieferung auf Abruf vereinbart, so hat der
Käufer innerhalb angemessener Frist abzurufen.
3.3 Die Lieferung erfolgt baldmöglichst, sofern nicht eine bestimmte Lieferfrist oder ein
Liefertermin vereinbart ist.
3.12 Wird die Lieferung durch höhere Gewalt, behördliche Maßnahmen, Betriebsstilllegung,
Streik, extreme Witterungsverhältnisse (z. B. Hitze, Hagel, Frost oder Frostgefahr) oder
ähnliche Umstände – auch bei Lieferanten der Genossenschaft – unmöglich oder im Sinne
des § 275 Abs. 2 BGB übermäßig erschwert, so wird die Genossenschaft für die Dauer der
Behinderung und deren Nachwirkung von der Lieferpflicht frei. Dies berechtigt die
Genossenschaft auch, vom Vertrage zurückzutreten, wenn und soweit ihr ein Festhalten
am Vertrag nicht mehr zumutbar ist. Im Falle der Nichtbelieferung oder ungenügenden
Belieferung der Genossenschaft seitens ihrer Vorlieferanten ist die Genossenschaft von
ihren Lieferungsverpflichtungen gegenüber Unternehmern ganz oder teilweise entbunden.
Dies gilt nur dann, wenn sie die erforderlichen Vorkehrungen zur Beschaffung der von ihr
benötigten Hilfs- oder Betriebsstoffe getroffen hat und ihre Vorlieferanten sorgfältig
ausgewählt hat. Sie verpflichtet sich, in diesem Fall ihre Ansprüche gegen den Lieferanten
auf Verlangen an den Unternehmer abzutreten. In diesem Fall bleibt der Unternehmer zur
Gegenleistung nach Maßgabe von § 326 Abs. 3 BGB verpflichtet. Die Genossenschaft wird
den Unternehmer über den Eintritt der o. g. Ereignisse und die Nichtverfügbarkeit
unverzüglich unterrichten und im Falle des Rücktritts die Gegenleistungen des
Unternehmers unverzüglich erstatten.
3.13 Transportkostenerhöhungen und Tarifänderungen können von der Genossenschaft dem
Kaufpreis zugeschlagen werden, wenn die Lieferung später als vier Monate nach
Vertragsabschluss erfolgt.
3.6 Der Versand – auch innerhalb desselben Versandortes – erfolgt auf Kosten des Käufers,
es sei denn, die Ware wird mit Fahrzeugen der Genossenschaft befördert. Bei Versand an
einen Unternehmer trägt dieser die Gefahr; dies gilt auch bei frachtfreier Lieferung. Die
Genossenschaft wählt die Versendungsart, sofern der Käufer keine besondere Anweisung
erteilt hat. Transportversicherungen schließt die Genossenschaft auf Wunsch des Käufers
in dem von ihm gewünschten Umfang auf seine Kosten ab.
3.14 Bei Kauf nach Probe gelten die von der Genossenschaft gestellten Proben als
Warenmuster. Die Lieferung erfolgt so lange der Vorrat reicht. Sollte ein Jahrgang
ausverkauft sein, behalten wir uns vor, einen Folgejahrgang zu liefern.
3.15 Alle Lieferungen erfolgen an die vom Käufer angegebene Adresse. Fehlt die
Adressenangabe, dann gilt der Kaufvertrag durch die Lieferung an die Hauptniederlassung
des Käufers als erfüllt.
3.16 Bei Lieferung von Trauben, Maische, Most oder Fasswein gilt:

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Der Käufer verpflichtet sich, Fasswein spätestens sechs Wochen nach Abschluss des
Kaufvertrages abzunehmen und den Abnahmetermin mindestens zwei Tage vorher
anzuzeigen. Der Käufer verpflichtet sich, Trauben, Maische oder Most sofort nach
Abschluss des Kaufvertrages abzunehmen.
Mit Abschluss des Kaufvertrages erfolgt die Lagerung auf Gefahr des Käufers. Der Verkauf
von Fasswein, Trauben, Maische oder Most erfolgt „ab Keller“. Die Füllkosten sowie die
Kosten des Aufladens trägt der Käufer.
Die in der Auftragsbestätigung über Fasswein angegebene Menge bezieht sich nicht auf
das Gebinde (Halbstück, Stück, Fuder, Tank, usw.), sondern auf die bei Abnahme sich
ergebende Literzahl.

4. Verpackung und Versand
4.1 Versandkosten:
Der Versand erfolgt, abgestimmt auf die Bestellmenge, in 3er, 6er oder 12er Kartons per Paketversand,
ab 31 kg versenden wir per Spedition in 6er Kartons auf Paletten.
0 kg - 2 kg = 4,50 €
2,01 kg - 11 kg = 9,40 €
11,01 kg - 21 kg = 11,40 €
21,01 kg - 31 kg = 12,90 €
über 31 kg erfragen Sie die Versandkosten per Spedition bitte telefonisch oder per Email.
Lieferung erfolgt nach Bestelleingang innerhalb von 3-5 Werktagen über den Dienstleister DHL.
Alle Preise verstehen sich inklusive Glas und gesetzlicher Mehrwert- bzw. Sektsteuer, Versand- und Verpackungsmaterialkosten.
Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung unser Eigentum. Die Zahlungsfrist beträgt 14 Tage.
Die früheren Angebote verlieren mit dem Erscheinen dieser Preisliste ihre Gültigkeit.
Änderungen vorbehalten.
4.2 Bei Lieferung von Flaschenwein wird die Ware in handelsüblicher Weise verpackt.
Leihverpackungen sind vom Käufer zu entleeren und unverzüglich in einwandfreiem Zustand
zurückzugeben - vom Unternehmer frachtfrei. Sie dürfen nicht mit anderen Waren gefüllt oder
anderweitig verwendet werden.

5. Mängelrügen vom Unternehmer
5.1 Rügen wegen offensichtlich mangelhafter oder offensichtlich abweichender Beschaffenheit
der Ware oder wegen Lieferung einer offensichtlich anderen Ware als der bestellten
können vom Unternehmer nur unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb einer Woche
nach Empfang der Ware bzw. nachdem der Mangel offensichtlich wurde, geltend
gemacht werden.
Die Genossenschaft haftet für Mängelansprüche gegenüber Unternehmern außer in den
Fällen des § 309 Nr. 7 Buchst. a und b BGB ein Jahr.
5.2 Der Unternehmer muss die Ware sofort nach Eingang hinsichtlich Menge, Qualität,
Beschaffenheit prüfen und ist verpflichtet, offensichtliche Mängel auf der Empfangsquittung
zu vermerken. Im Übrigen gilt im Verhältnis zu Unternehmern § 377 HGB.

6. Kontrolle der Abrechnung
Von der Genossenschaft erstellte Abrechnungen sind vom Unternehmer unverzüglich auf ihre
Richtigkeit, insbesondere im Hinblick auf den ausgewiesenen Umsatzsteuersatz, zu
überprüfen. Beanstandungen oder der Ausweis eines unrichtigen Umsatzsteuersatzes sind der
Genossenschaft binnen 14 Tagen ab Zugang der Abrechnung in Textform mitzuteilen. Sollte die
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Genossenschaft binnen der 14tägigen Frist keine Mitteilung des Unternehmers erhalten, ist der
von der Genossenschaft ausgewiesene Umsatzsteuersatz maßgeblich. Bei Verletzung der
Mitteilungspflicht ist der Unternehmer der Genossenschaft nach den gesetzlichen Vorschriften
zum Schadenersatz verpflichtet.

7. Zahlung
7.1 Für die Zahlung gelten die Lieferungs- und Zahlungsbedingungen der Genossenschaft.
7.2 Bei Lieferung von Fasswein bzw. Most ist der Kaufpreis bei Abnahme des Weines oder
Mostes, jedoch spätestens sechs Wochen nach Abschluss des Kaufvertrages ohne
Abzüge, porto- und spesenfrei zu entrichten, sofern bei Mostkäufen keine besonderen
Vereinbarungen getroffen werden (z. B. Zahlungen an Martini).
7.3 Zahlung durch Wechsel ist nur bei ausdrücklicher Vereinbarung gestattet und gilt auch
dann nur erfüllungshalber. Diskontspesen und Einzugsspesen gehen zu Lasten des
Käufers; sie sind sofort fällig.
7.4 Bei Zahlung durch Scheck gilt nicht der Zugang des Schecks bei der Genossenschaft,
sondern erst seine vorbehaltlose Gutschrift als Erfüllung.
7.5 Alle aus der Geschäftsverbindung entstehenden gegenseitigen Forderungen werden in ein
Kontokorrentkonto eingestellt, für das die Bestimmungen der §§ 355 ff. HGB gelten. Die
Saldenmitteilungen der Genossenschaft gelten als Rechnungsabschlüsse. Der Saldo gilt
als anerkannt, wenn der Käufer nicht innerhalb von 6 Wochen nach Zugang des
Rechnungsabschlusses Einwendungen erhebt. Die Genossenschaft wird bei Übersendung
des Rechnungsabschlusses hierauf besonders hinweisen. Gesetzliche Ansprüche bleiben
unberührt.
7.6 Der Käufer kann nur mit solchen Gegenansprüchen aufrechnen, die von der
Genossenschaft nicht bestritten werden oder rechtskräftig festgestellt sind. Der Käufer
kann ein Zurückhaltungsrecht, das nicht auf demselben Vertragsverhältnis beruht, nicht
ausüben.
7.7 Im Falle einer Zahlung im SEPA-Basis- oder Firmenlastschriftverfahren benachrichtigt die
Genossenschaft den Käufer bei einmaliger SEPA-Lastschrift und bei jeder SEPA-Dauerlastschrift
mit wechselnden Beträgen spätestens einen Werktag vor Lastschrifteinzug über
diesen. Bei erstmaliger SEPA-Dauerlastschrift mit gleichbleibenden Beträgen
benachrichtigt die Genossenschaft den Käufer spätestens einen Werktag vor der ersten
Lastschrift über den ersten Lastschrifteinzug und die Folgeeinzüge.

8. Leistungsstörungen
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8.1 Der Kaufpreis wird ohne Mahnung sofort fällig, wenn der Käufer die Zahlung des
Kaufpreises endgültig verweigert. Dieselbe Rechtsfolge tritt ein, wenn der Käufer bei
vereinbarten Ratenzahlungen mit einem eine Rate übersteigenden Betrag in Verzug ist
und wenn der rückständige Betrag mindestens 10 % des gesamten Kaufpreises ausmacht.
Die Genossenschaft kann im Falle der endgültigen Verweigerung des Kaufpreises auch
ohne Setzung einer Nachfrist die Erfüllung des Kaufvertrages ablehnen und Ersatz aller
entstandenen Kosten, Auslagen sowie Entschädigung für Wertminderung verlangen.
8.2 Wird der fällige Kaufpreis nach Mahnung nicht sofort bezahlt, so hat der Verbraucher
Verzugszinsen von 5 %-Punkten, der Unternehmer Verzugszinsen von 9 %-Punkten über
dem jeweils gültigen Basiszinssatz zu zahlen. Die Genossenschaft kann Vorauszahlungen,
Teilvorauszahlungen oder Übergabe gegen Barzahlung verlangen.
8.3 Bei Abnahmeverzug des Käufers kann die Genossenschaft die Ware auf Kosten und
Gefahr des Käufers bei sich oder einem Dritten lagern oder in einer ihr geeignet
erscheinenden Weise auf Rechnung des Käufers verwerten, ohne dass es hierzu einer
Ankündigung bedarf.
8.4 Die Genossenschaft kann die sofortige Bezahlung aller Forderungen verlangen oder von
der Leistung einer Sicherheit abhängig machen, wenn eine wesentliche Verschlechterung
der Vermögens- oder Einkommensverhältnisse des Käufers oder bei ihm eine erhebliche
Vermögensgefährdung eintritt.

9. Eigentumsvorbehalt
9.1 Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollen Bezahlung des Kaufpreises Eigentum der
Genossenschaft. Gegenüber Unternehmern gilt dies auch für alle Forderungen, die die
Genossenschaft aus der Geschäftsverbindung mit dem Käufer gegen diesen hat oder
künftig erwirbt. Die Genossenschaft ist berechtigt, bei vertragswidrigem Verhalten des
Käufers, insbesondere wenn der Käufer mit der Zahlung in Verzug ist, nach angemessener
Fristsetzung vom Vertrag zurückzutreten.
9.2 Wird die Vorbehaltsware mit anderen Weinen, die im Eigentum des Käufers oder eines
Dritten stehen, untrennbar verschnitten oder vermischt oder mit anderen Waren zu einer
neuen Verkaufseinheit verpackt, so erlangt die Genossenschaft Miteigentum an der
einheitlichen Sache zu einem Anteil, der dem Wert ihrer Vorbehaltsware im Verhältnis zu
dem Wert der mit dieser vermischten Ware im Zeitpunkt des Verschnitts oder der Mischung
oder Verpackung entspricht.
9.3 Die Be- und Verarbeitung der Vorbehaltsware durch den Käufer wird stets für die
Genossenschaft vorgenommen. Wird die Vorbehaltsware mit anderen, der
Genossenschaft nicht gehörenden Gegenstände verarbeitet, so erwirbt die
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Genossenschaft das Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Wertes der
Vorbehaltsware zu den anderen verarbeiteten Gegenständen zur Zeit der Be- und
Verarbeitung.
9.4 Der Käufer hat die der Genossenschaft gehörenden Waren auf deren Verlangen in
angemessenem Umfang gegen die üblichen Risiken auf seine Kosten zu versichern und
ihr die Versicherungsansprüche abzutreten. Die Genossenschaft ist auch berechtigt, die
Versicherungsprämien zu Lasten des Käufers zu leisten.
9.5 Der Käufer ist zur Weiterveräußerung der Ware - auch der durch Verschnitt, Vermischung,
Ver- oder Bearbeitung hergestellten Ware - nur im Rahmen seines ordnungsgemäßen
Geschäftsbetriebes berechtigt. Zu anderen Verfügungen über diese Ware, insbesondere
zur Verpfändung oder Sicherungsübereignung, ist er nicht befugt.
9.6 Der Unternehmer tritt sämtliche Forderungen aus der Weiterveräußerung der
Vorbehaltsware schon jetzt an die Genossenschaft ab. Gleiches gilt für sonstige
Forderungen, die an die Stelle der Vorbehaltsware treten oder sonst hinsichtlich der
Vorbehaltsware entstehen. Im Falle einer Be- und Verarbeitung gilt dies mit der Maßgabe,
dass ein erstrangiger Teilbetrag abgetreten wird, der dem Miteigentumsanteil der
Genossenschaft an der veräußerten Ware entspricht. Veräußert der Unternehmer Waren,
die im Eigentum oder Miteigentum der Genossenschaft stehen, zusammen mit anderen,
nicht der Genossenschaft gehörenden Waren zu einem Gesamtpreis, so tritt der
Unternehmer schon jetzt einen dem Anteil der Vorbehaltsware entsprechenden
erstrangigen Teilbetrag dieser Gesamtforderung an die Genossenschaft ab.
9.7 Der Unternehmer ist zur Einziehung der abgetretenen Forderungen aus dem
Weiterverkauf ermächtigt. Die Genossenschaft kann diese Einzugsermächtigung jederzeit
widerrufen, wenn der Unternehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt,
Zahlungsverzug besteht, Insolvenzantrag gestellt ist oder Zahlungseinstellung oder
Zwangsvollstreckungsmaßnahmen Dritter vorliegen. Er hat der Genossenschaft auf
Verlangen die Schuldner der abgetretenen Forderungen zu benennen, diesen die
Abtretung anzuzeigen oder der Genossenschaft die Abtretungsanzeigen auszuhändigen.
Solange der Unternehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt, wird die
Genossenschaft die Abtretung nicht offen legen. Übersteigt der realisierbare Wert der für
die Genossenschaft bestehenden Sicherheiten die Forderungen insgesamt um mehr als
10 %, so ist die Genossenschaft auf Verlangen des Unternehmers insoweit zur Freigabe
von Sicherungen nach ihrer Wahl verpflichtet.
9.8 Bei Zahlung des Kaufpreises im Scheck-/Wechselverfahren erlischt der
Eigentumsvorbehalt erst mit Einlösung des Wechsels durch den Käufer.

10. Haftung
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10.1 Schadensersatzansprüche des Käufers, gleich aus welchem Rechtsgrund,
insbesondere wegen Verletzung von Pflichten aus dem Schuldverhältnis und aus
unerlaubter Handlung, sind ausgeschlossen.
10.2 Dies gilt nicht, soweit gesetzlich zwingend gehaftet wird, insbesondere in Fällen
 der Arglist, des Vorsatzes und der groben Fahrlässigkeit,
 der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit,
 der Übernahme einer Garantie, z. B. für das Vorhandensein einer Eigenschaft,
 der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten oder
 der Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz.
10.3 Schadenersatzansprüche wegen fahrlässiger Verletzung wesentlicher
Vertragspflichten sind auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden
beschränkt.
10.4 Soweit die Haftung ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die
persönliche Haftung der Angestellten, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen der
Genossenschaft.
10.5 Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Vertragspartners ist mit den
vorstehenden Regelungen nicht verbunden.

11. Erfüllungsort, anwendbares Recht
11.1 Die Geschäftsräume der Genossenschaft sind für beide Teile Erfüllungsort, wenn der
Käufer Kaufmann ist, oder es sich bei ihm um eine juristische Person des öffentlichen
Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt oder sich sein Wohnsitz
außerhalb der Bundesrepublik befindet.
11.2 Das am Erfüllungsort geltende Recht ist maßgebend für alle Rechtsbeziehungen
zwischen dem Käufer, der Unternehmer ist und der Genossenschaft, und zwar auch dann,
wenn der Rechtsstreit im Ausland geführt wird.
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12. Gerichtsstand
Ist der Kunde Kaufmann oder handelt es sich bei ihm um eine juristische Person des
öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so kann die
Genossenschaft am Gerichtsstand des Erfüllungsortes klagen und nur an diesem
Gerichtsstand verklagt werden. Beauftragt die Genossenschaft mit der Geltendmachung ihrer
Ansprüche die genossenschaftliche Treuhand- oder Inkassostelle, so kann diese unter den
vorgenannten Voraussetzungen auch an ihrem allgemeinen Gerichtsstand klagen. Die
Genossenschaft oder die Inkassostelle können Klagen nach ihrer Wahl beim Amtsgericht
erheben, auch wenn wegen der Höhe des Streitwertes das Landgericht zuständig wäre.

13. Rücksendekosten im Fernabsatzgeschäft mit Verbrauchern
Der Verbraucher hat im Falle der Ausübung seines Widerrufsrechts die regelmäßigen
Kosten der Rücksendung der Ware zu tragen.

14. Wertersatzpflicht im Fernabsatzgeschäft mit Verbrauchern
Der Verbraucher hat im Falle der Ausübung seines Widerrufsrechts Wertersatz zu leisten,
soweit der Wertverlust auf einen Umgang mit den Waren zurückzuführen ist, der zur
Prüfung der Beschaffenheit, der Eigenschaften und der Funktionsweise der Waren nicht
notwendig war.

17. Verbraucherstreitbeilegung
Die Genossenschaft nimmt nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer
Verbraucherschlichtungsstelle teil und ist hierzu auch nicht verpflichtet.